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Kinderarmut

Bundesweit leben etwa drei Millionen Kinder in Armut.

In Niedersachsen gilt jede fünfte Person unter 18 Jahren als armutsgefährdet, und etwa jedes siebte Kind lebt in einem Haushalt, der Bürgergeld bezieht.
Diese Zahlen verdeutlichen: Kinderarmut hat ein erschreckendes Ausmaß erreicht.

Wie zahlreiche Studien belegen, hat es für Kinder schwerwiegende Folgen, wenn sie in Armut aufwachsen. 
Dies zeigt sich insbesondere in

  • schlechteren Chancen auf einen guten Bildungsabschluss
  • einer stärkeren Einschränkung in ihrer körperlichen und gesundheitlichen Entwicklung
  • dem weitgehenden Ausschluss von sozialer und kultureller Teilhabe sowie
  • schlechteren Wohnbedingungen
     

Zur Bekämpfung von Kinderarmut müssen nachhaltige Strategien entwickelt werden, die auf verschiedenen politischen Ebenen ansetzen. Dazu sollten soziale Leistungen wie auch Investitionen in soziale Dienste und Infrastrukturen gehören.


Wir fordern:

  • einen umfassenden Ausbau der Betreuungsinfrastruktur, um die unterschiedlichen Chancen der Kinder durch eine qualitativ hochwertige Betreuung auszugleichen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern
  • eine kostenfreie Betreuung und Bildung von der Kindertagesstätte bis zur Universität
  • die bedarfsgerechte Bemessung familien- und sozialpolitischer Leistungen an einem neu und transparent berechneten Existenzminimum für Kinder, das auch die finanziellen Bedarfe für Bildung und Teilhabe berücksichtigt
  • die mittelfristige Einführung einer einheitlichen Kindergrundsicherung für alle Kinder. Weitere Informationen finden Sie hier